Glasperlenspiel
 
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Conclusion

  Ein zweiachsiges Spielfeld (Spielbrett) erwies sich als optimal. Die weiteren Funktionsstudien werden sich in diese Richtung bewegen.

Mit Schockwave erstellte
3D Navigationsstuidie Brett

     
     
Spielraum vrs Spielbrett  

Jeder Spielstein steht für einen Satz. Dieser Satz und alle Sätze, die mit ihm in einem Zusammenhang stehen, müssen dargestellt werden. Damit ich mich in die Gedankengänge eines fremden Spieles einarbeiten kann, ist es nötig, die Sätze als Textinformation zur Verfügung zu stellen.

Anders als zum Beispiel beim Schachspiel haben die Steine keine eineindeutige Form an Hand derer ich die Funktion des Steines erkenne. In unserem Spiel können die Steine anhand ihrer Farbe zwar einer Themengruppe zugeordnet werden, aber der Wert des Steines (welcher Satz verbirgt sich hinter dem Stein) erschließt nicht an Hand seines Spielvertreters (der farbigen Kugel). Das hier geplante Glasperlenspiel hat mehrere hundert Spielsteine, die alle einen unterschiedlichen Wert haben. Es muss also möglich sein, die Werte (Sätze) und ihre Beziehung zueinander abzubilden.

H. Siegert: "Grundsätzlich stellt sich die Frage, weshalb ich einen Stellvertreter des Wertes benutze und nicht den Wert (Satz) selbst."


R. Zimmermann: "In Analogie zur Bestimmung einer guten bzw. schlechten Form von Spielsteinen beim Go-Spiel ist angestrebt, aus den geometrischen Figuren, welche die Spielsteine bilden werden, auf die Konsistenz des Sätze- Netzwerkes schließen zu können, das diesen Figuren zugrunde liegt. Das entspricht dem assoziativen Element des Spiels, das über die bloße logische Konstruktion hinausgeht. (Bei Hesse entspricht das der Meditation.)"

Die nachfolgenden Studien zeigen deutlich den Unterschied eines Spielbrettes und der damit einhergehenden Aufsicht und eines Spielraumes (dreiachsige Ausführung). Die Raumsituation bringt starke Nachteile für die Übersichtlichkeit des Spieles mit sich. Auch die textliche Darstellung ist schwierig.

     
 
Mögliche Gesamtansicht [Flashanimation ansehen]. Diese Abbildung zeigt die Schwierigkeit, die Textbausteine (jede Kugel steht für einen Satz/ kurzen Text) in ihrer Räumlichen Zuordnung zu präsentieren.   Diese Teilansicht der nebenstehenden Abbildung ermöglicht das Anzeigen der Zusammenhänge der Kugeln und eines Textes. Allerdings geht der Gesamtüberblick, und damit das Erkennen möglicher Zusammenhänge zu benachberten "Kugelballen" / Themengebieten verlohren.
     
 
Gitter als Hilfsmittel, die Lage der Elemente zueinander zu verdeutlichen. Die Übersichtlichkeit leidet stark.   Modifiziertes Gitter
     
   

Mögliche Form des Spielbrettes. Dieses Modell ermöglicht es problemlos, sowohl einzelne Teile anzuzeigen, als auch einen Überblick über das gesammte Spiel zu behalten.

   
     
 
Den auf diesem Spielfeld erzeugten Text kann man problemlos mit seinen Abhängigkeiten anzeigen.  

Die Steingruppen können problemlos an einen anderen Gitterplatz transportiert werden. Das ist im würfelförmigen Spielfeld schwierig, da dort auf Grund der komplexeren Gruppenfiguren mit Doppelbelegungen der Steine zu rechnen ist. Treten hier Doppelbelegungen auf, kann der Stein in der dritten Ebene geparkt werden.

     
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