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Spielraum vrs Spielbrett |
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Jeder Spielstein steht für einen Satz. Dieser Satz und alle Sätze,
die mit ihm in einem Zusammenhang stehen, müssen dargestellt werden.
Damit ich mich in die Gedankengänge eines fremden Spieles einarbeiten
kann, ist es nötig, die Sätze als Textinformation zur Verfügung
zu stellen.
Anders als zum Beispiel beim Schachspiel haben die Steine keine
eineindeutige Form an Hand derer ich die Funktion des Steines erkenne.
In unserem Spiel können die Steine anhand ihrer Farbe zwar einer
Themengruppe zugeordnet werden, aber der Wert des Steines (welcher
Satz verbirgt sich hinter dem Stein) erschließt nicht an Hand seines
Spielvertreters (der farbigen Kugel). Das hier geplante Glasperlenspiel
hat mehrere hundert Spielsteine, die alle einen unterschiedlichen
Wert haben. Es muss also möglich sein, die Werte (Sätze) und ihre
Beziehung zueinander abzubilden.
H. Siegert: "Grundsätzlich stellt
sich die Frage, weshalb ich einen Stellvertreter des Wertes benutze
und nicht den Wert (Satz) selbst."
R. Zimmermann: "In Analogie zur Bestimmung
einer guten bzw. schlechten Form von Spielsteinen
beim Go-Spiel ist angestrebt, aus den geometrischen Figuren, welche
die Spielsteine bilden werden, auf die Konsistenz des Sätze-
Netzwerkes schließen zu können, das diesen Figuren zugrunde
liegt. Das entspricht dem assoziativen Element des Spiels, das über
die bloße logische Konstruktion hinausgeht. (Bei Hesse entspricht
das der Meditation.)"
Die nachfolgenden Studien zeigen deutlich den Unterschied eines
Spielbrettes und der damit einhergehenden Aufsicht und eines Spielraumes
(dreiachsige Ausführung). Die Raumsituation bringt starke
Nachteile für die Übersichtlichkeit des Spieles mit sich.
Auch die textliche Darstellung ist schwierig.
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